Video

Rot ist der Mond

"Rot ist der Mond" ist der Titelsong der gleichnamigen Band um das Zürcher Musikerpaar Benjamin und Simone Guggisberg. Eingespannt in jazzigen Klängen und kammermusikartigen Arrangements entführen die frischen, poetischen Liedtexte der Sängerin Simone Guggisberg die Zuhörer in andere Gefilde. Autobiografisch? Vielleicht, doch viel Zeit bleibt einem nicht zum überlegen, denn ehe man sich versieht wird man in Wolkenschiffe verfrachtet, fliegt vorbei am Morgenstern, darf kurz mal an Krokant knabbern und hört unerhörte Lügen auf ihren langen Beinen davonhuschen.

Durch die luftige und nicht ganz alltägliche Instrumentierung von Bassklarinette, Kontrabass und Vibraphon entfalten sich die Stücke in Leichtigkeit und Transparenz und umrahmen Simone Guggisbergs warme und ausdrucksstarke Stimme.

„Rot ist der Mond“ – das ist wie Krokant knabbern nach einem geplatzen Date oder ein Schluck von einem guten Wein vor dem Kamin: Musik für Feinhörer – Knusprig mit einer gewissen Würze und verführerisch zart im Gehörgang.

 

Musik

Reinhören kann man auch unter Audio "Rot ist der Mond" oder auf Bandcamp. Beim Letzteren kann man unsere EP übrigens auch runterladen.

Band

Simone Guggisberg (voc), Benjamin Guggisberg (bcl), Sebastian Müller (vib), Felix Kübler (b)

Simone Guggisberg (voc) wurde als gelungene Gen-Mischung einer Norddeutschen und eines Österreichers in Zürich geboren und beherrscht seit ihrer frühen Kindheit den fliegenden Wechsel vom Züri-Slang zum Hochdeutschen innerhalb eines Wortes. Ihre Liebe zur Sprache führte sie kurzweilig in die Welt des Journalismus und der Zürcher Publizistikwissenschaften, als dichtende Nachtzugsbegleiterin nach Rom und Venedig, um schlussendlich im ostschweizerischen St.Gallen Jazzgesang und Gesangspädagogik zu studieren. Seither bereichert sie die Schweizer Musikszene mit ihrer umwerfenden Stimme und begeistert ihr Publikum als Songwriterin und Komponistin.

Benjamin Guggisberg (bcl) wuchs in der mostindischen Metropole Frauenfeld auf und begann seine Musikerfahrungen als junger 8-jähriger mit dem hölzernen Speuzknebel - der Blockflöte. Etwas später wechselte er dann zur Klarinette, die er liebevoll „Schwarzwurzel“ nannte, bis er schliesslich dem Sound vom güldenen Tenor-Saxophon verfiel. Es folgten Ausbildungen der Academy of Contemporary Music in Zürich und der Zürcher Musikhochschule. Benjamin arbeitet heute als selbständiger Instrumentallpädagoge und Workshopleiter und investiert sich als Saxophonist und (Bass-)Klarinettist, sowie als Arrangeur und Komponist in verschiedenen Bands.

Sebastian Müller (vib) erblickte in Zürich das Licht der Welt und entdeckte schon früh seine musikalische Begabung auf einem Kermit-The-Frog-Keyboard. Am Gymnasium lernte er das Vibraphon kennen und verliebte sich sogleich in dieses Instrument. Musik studieren machte Sebastian offensichtlich Spass, weshalb er nach 4 Jahren Jazzschule und 3 Jahren Schulmusik noch ein Jahr Kirchenmusik anhängte. Zur Zeit arbeitet er als Schulmusiker an einer Privatschule, als Kirchenmusiker in einer Kirchgemeinde und als freischaffender Musiker an verschiedenen Orten.

Felix Kübler (b) wuchs im zürcherischen Zollikon auf. Nach einigen Gehversuchen im Arbeitsleben ist Kü auf den Bass gekommen. An diesem Mord(s)instrument hält er seither fest, stützt sich darauf und humpelt mit ihm dreibeinig durch's Leben. Seine Ausbildung genoss der vielsaitige Musiker an der Academy of Contemporary Music und studierte im Anschluss Komposition und Arrangement an der Musikhochschule Luzern. Als gefragter Bassist ist er mit verschiedenen Bands, Theaterinszenierungen und Musicals unterwegs und ist musikalischer Leiter einer Bigband.

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